MAP:    Earthstar Geographics | Source: Esri, Nasa - Visible Earth


 

Der Planet heute und morgen

 

Die Menschheit wächst weiter. Von jetzt 7,8 bis 2030 auf 8,6 und bis 2050 auf knapp 10 Milliarden.

 

Die weltweite Zahl der Stadtbewohnerinnen und -bewohner wird bis zum Jahr 2030 um rund eine Milliarde auf 5,2 Milliarden Menschen steigen. Wir bewegen uns in eine Zeit hinein, in der Städte wichtiger sind als Staaten. Und Lieferketten eine bedeutendere Machtquelle darstellen als Rüstungsstärke.

 

So sollte die wahre Weltkarte nicht Staaten darstellen, sondern Megacities, Verkehrswege, Versorgungswege, Energiewege, Datenwege, Technischen Support und andere Symbole unserer entstehenden globalen Netzwerk-Zivilisation.

 

In 2025 wird es vierzig Megacities geben, die jeweils mehr als zehn Millionen Einwohner haben und die sich zum Teil zu Megacity-Clustern zusammenschließen werden. China ist in seinem Reorganisierungsprozess dabei, um die zwei Dutzend gigantische Megacity-Cluster von jeweils bis zu 100 Millionen Bürgern aufzubauen.

 

 

 

Der Lieferketten-Krieg

 

Um diese Entwicklungen zu beherrschen, sind hochkomplexe Infrastrukturen unverzichtbar. Viele davon werden aber auch entfernt von den Städten realisiert werden müssen. In Gegenden, die vielleicht unbewohnbar sind und die noch nicht angebunden sind an die Verkehrswege. Darüber hinaus verschärft der Klimawandel die Dramatik dieses Szenarios. Sichere Versorgung erfordert schnellen technischen Support. Material- und Menschentransporte, von und nach überall, in vielen Fällen notwendigerweise in kürzester Zeit. Auch um Katastrophen zu verhindern, oder zu bekämpfen.

 

Wer die Lieferketten beherrscht, beherrscht die Weltordnung.

 

Heute sind viele der größten Entwicklungsländer weit stärker fragmentiert, als das auf einer Weltkarte erscheint. Weil ihnen die notwendige Infrastruktur fehlt! Nur vier von ihnen – Brasilien, Indonesien, Nigeria und Indien – repräsentieren in etwa zwei Milliarden Menschen. Und doch leistet jedes einzelne Land weit weniger als die Summe seiner Teile. Weil viele seiner Regionen kaum miteinander verbunden sind.

 

Konnektivität ist der Schlüssel für den Aufschwung!

 

Die USA, China, Indien, Brasilien, Russland, Türkei, Nigeria, Indonesien, Bangladesch und Pakistan – die zehn bevölkerungsreichsten Länder der Welt – sind gleichzeitig auch die ungleichsten Länder. Gemeint ist der unbeschränkte Zugang zu qualifizierter Ausbildung, gutem Gesundheitssystem, flexibler Arbeitsmärkte kombiniert mit fortschrittlichen Arbeitsschutzgesetzen und weit gefächertem Zugang zu Kapital, welches aber häufig nicht erreichbar ist.

 

China hat mehr Nachbarn als jedes andere Land der Erde. Damit ist es einfacher, ein neues zivilisatorisches Imperium neu zu erschaffen, insbesondere unter dem zurzeit herrschenden politischen System. Die neue Seidenstraße ist nur eines der weltumspannenden Projekte. Aber: Nach dem Zweiten Thermodynamischen Gesetz tendieren auch alle Systeme zu maximaler Entropie.

 

 

Konnektivität ist zum Fundament der globalen Gesellschaft geworden.

 

Die globale Ordnung ist aber nicht länger etwas, was nur (oder sogar: nicht mehr) top down entschieden und kontrolliert werden kann. Dezentralisierung ist eine seiner wichtigsten Voraussetzungen, um eine dazu passende Funktionalität zu schaffen. Das gelingt wiederum nur durch Konnektivität.

 

Dezentralisierung erweist sich auch als äußerst wichtige Triebkraft für die globale Stabilisierung der Demokratie. Demokratie priorisiert Wahlen, während Dezentralisierung die Grenzen für politische Stabilität festlegt.

 

Heute leben mehr als 1,5 Milliarden der 4 Milliarden Asiatischen Menschen innerhalb eines Gürtels von hundert Kilometern am Indischen oder Pazifischen Ozean, in dem der steigende Meeresspiegel bestehende Küstenbarrieren überfluten wird. Auch Ägypten, Nigeria, Thailand, Bangladesch, Vietnam, Niederlande, Indien, China und USA sind davon betroffen. Große Teile der Bevölkerung, in denen sich die Lebensbedingungen dauerhaft verschlechtern, werden auf Wanderschaft gehen.

 

Lage, Lage, Lage! Zukünftig wird sich die Welt aufteilen in bewohnbare und unbewohnbare Zonen.

 

Der Komplexitätsausblick-Index ordnet die Länder nach ihrem Potenzial zur Verbesserung der produktiven Fähigkeiten.

 

Canada, Brasilien, Indien und China gehören zu den Ländern, die am meisten vom zunehmenden Handel mit Partnern profitieren könnten, deren Technologien und anderes Know-how die Komplexität ihrer eigenen Produkte und Exporte erhöhen. Südostasien, Osteuropäische Staaten und weitere in Mittel- und Südamerika sowie Afrika und Australien gehören dazu.

 

Länder, die basierend auf Verbesserungen der in ihren Exporten eingebetteten produktiven Fähigkeiten am Wahrscheinlichsten hohe Wachstumsraten bis zur Mitte der 2020er Jahre erreichen werden, sind Indien, Südostasien, Afrika und Mittel- und Südamerika.

 

 

Die Quintessenz der Konnektivität

 

Es gibt nur ein Gesetz, was uns seit der Jägerzeit begleitet hat und auch die beste Leitlinie in die Zukunft sein wird: Alles folgt Angebot und Nachfrage! - Natürlich unter Beachtung der Ökologie.

 

Strömung siegt über Reibung. Angebot verbindet sich mit Nachfrage. Das Moment triumphiert über die Trägheit. Das Design in der Natur: Fluss maximieren!

(mit Gedanken von Parag Khanna)

 

 

Die Quintessenz des ETHICS-Antriebs

 

Flugsysteme mit ETHICS VTOL Liftantrieben unterstützen die Prozesse der weltweit neu aufzubauenden Konnektivität optimal. Überall da, wo Infrastruktur noch fehlt, oder zerstört wurde. Oder nicht für Startbahn-gebundene Flugzeuge geeignet ist. Strömung siegt über Reibung – ein gültiger Grundsatz auch in der technischen Projektierung der ETHICS Antriebe. Berührungslose Weiterreichung der in der Primärturbine erzeugten Power als Fluid bis zum Liftrotor. Und kompromisslose Umsetzung der erzeugten Kräfte in Auftriebsschub ohne Transformation der Energie in andere Energieformen wie etwa Mechanik oder elektrischen Strom.

 

Keine Verluste! Das ist oberstes Prinzip.

 

 

 

Der ETHICS-Markt

 

Die Anforderungen an den Flugverkehr der Zukunft bestehen in diesem Kontext in der schnellen Erreichbarkeit von Destinationen, die wenig, oder keine Mobility- Ökosysteme aufweisen, denen also Infrastrukturen wie eine Start-/Landebahn fehlen, oder denen Raum für eine konventionelle Start-/Landebahn nicht zur Verfügung steht. - Neben der unverzichtbaren Einführung von „Grünen Treibstoffen“ und weiterer Lärmreduzierung.

 

Auch auf Megacity-Hotspots werden diese Anforderungen verschärft zukommen.

 

Vulkanausbrüche, elektromagnetische Pulse, können konventionelle Flugzeuge am Boden halten. Sie sind auf Flugplätze angewiesen und somit möglicherweise durch Ascheflug blockiert. Der Landepunkt für VTOL Luftfahrzeuge dagen, bleibt variabel.

 


ETHICS benötigt nur einen Start-/Landepunkt und keine Startbahn:

 

Ein Feld, eine Urwaldlichtung, eine Offshore-Bohrplattform, ein Schiff, ein Hochhausdach für den Rettungseinsatz im Krisenfall, ein Township, eine Eisfläche - oder eine unendliche Wasserfläche - bei Schwebeeinsätzen - reichen aus.

 

Bei ETHICS geht es also nicht nur um Urban Mobility im Sinne eines Air-Taxi-Betriebs. Im städtischen Kontext geht es um Intercity Mobility. Also die Verbindung von Städten und Megacity-Hotspots, sowie von Ländern.

 

 ETHICS-Aircraft sind in einer höheren Leistungs- und Größenklasse angesiedelt und damit keine Flugtaxis.